Auf südafrikanischem Golfplatz getötet:
Ex-Fußballprofi Burgstaller erschossen!
- Sport-Anlage war mit einem Elektrozaun gesichert
- Versuchter Raub gilt als Motiv für die brutale Bluttat

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Der 43-jährige ehemalige Profi-Fußballer Peter Burgstaller aus St. Lorenz bei Mondsee ist auf einem Golfplatz in Durban in Südafrika erschossen worden. Der Mann ist vom Sicherheitspersonal auf der mit einem Elektrozaun gesicherten Anlage mit einem Brustschuss gefunden worden.
Nach dem Einchecken im Hotel war er auf den Golfplatz gegangen, wo er nur wenige Stunden später erschossen aufgefunden wurde. Die Hosentaschen seien nach außen gekehrt gewesen. Die südafrikanische Polizei habe die Ermittlungen aufgenommen, die Angehörigen Burgstallers wurden bereits vom Tod ihres Angehörigen verständigt.
Als Motiv für die Tat wird versuchter Raub vermutet, das Handy des 43-Jährigen sei verschwunden. Der Schlüssel zu seinem Hotelzimmer sei im Gras neben dem Toten gelegen, in das Hotelzimmer sei jedoch niemand eingedrungen.
Ex-Tormann bei SV-Salzburg
Peter Burgstaller führte die Event-Agentur BSP in Salzburg-Hallein. Der Sportmanager war nicht nur begeisterter Golfspieler, sondern auch ein exzellenter Fußballspieler: In der Ära von Rudi Quehenberger war er Tormann bei SV Salzburg. Später betreute er Österreichs größtes Hobby-Turnier, den "Stieglcup".
Der Vater von zwei Kindern zog erst vor Kurzem nach St. Lorenz, er hat dort ein Haus gemietet. Burgstaller verbrachte seine Freizeit gerne im Golfclub Drachenwand in St. Lorenz am Mondsee. Dort war er gern gesehen und hatte viele Freunde. "Er war ein wertvoller, ruhiger, höchst sympathischer Mensch. Ich bin von seinem Tod zutiefst erschüttert", sagte der Vizepräsident des Golfclubs, William Ziegler.
Kein Zusammenhang mit WM-Auslosung
In der Hafenstadt Durbon sind mehr als 3.000 Sportfunktionäre und Journalisten zu Gast, um die Vorrundenauslosung für die Fußball-WM 2010 in Südafrika zu verfolgen. Laut FIFA-Präsident Joseph Blatter war Burgstaller nicht für die Auslosung in Südafrika. "Er ist ein Tourist und kein Mitglied der Delegation", so Blatter.
Man beklage den Tod, so Blatter. Er betonte aber, dass man das Verbrechen nicht in Beziehung zu den Vorbereitungen auf die erste Fußball-WM in Afrika setzen dürfe. Eine Parallelität herzustellen, wäre eine unzulässige Antwort, so der Schweizer.
(apa/red)
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