Mittwoch, 14. November 2007

Immer weniger Diesel bei Neuzulassungen: Minus 5,8 Prozent gegenüber Oktober 2006

  • Anteil am Gesamtautomarkt aber immer noch 60%
  • Insgesamt 0,9% weniger Neuzulassungen als 2006

Die Zahl der Pkw-Neuzulassungen in Österreich stagniert. Im Oktober wurden mit 25.003 Stück lediglich um 2 Fahrzeuge mehr neu zugelassen als vor einem Jahr. Allerdings gibt es einen Trend weg vom Diesel. Der Selbstzünder verzeichnete ein Minus von 5,8 Prozent. Der Anteil an Diesel-Pkw am Gesamtautomarkt beträgt somit aktuelle 60 Prozent, teilte die Statistik Austria.

Insgesamt wurden im Oktober des heurigen Jahres 31.887 Kraftfahrzeuge neu zugelassen, um 2,8 Prozent mehr als im Oktober des Vorjahres. Die Zahl der neu zugelassenen Lkw stieg gegenüber Oktober 2006 um 18,7 Prozent, jene von Sattelzugfahrzeugen sogar um 49,8 Prozent. Bei den land- und forstwirtschaftlichen Zugmaschinen war allerdings ein Rückgang von 6,7 Prozent zu beobachten. Hier wurde im Vorjahr ein deutlicher Boom verzeichnet.

Mehr Bikes
Dafür gaben die Biker heuer umso mehr Gas. Verglichen mit Oktober 2006 stiegen die Zulassungszahlen von Motorfahrrädern um 6,0 Prozent, jene von Motorrädern um 77,9 Prozent. Bei den Neuzulassungen der Leichtmotorräder wurde ein Rückgang von 3,3 Prozent verzeichnet.

Weniger Fahrzeuge
Eine Abflachung des Marktes ist auch im gesamten heurigen Jahr zu erkennen. Von Jänner bis Oktober 2007 wurden 354.883 Kraftfahrzeuge zum Verkehr neu zugelassen, das entspricht einem Rückgang von 0,9 Prozent oder 3.117 Fahrzeuge. Die Zahl der Personenkraftwagen war mit 256.544 Stück um 3,9 Prozent, jene der dieselbetriebenen Pkw um 8,5 Prozent rückläufig. Für Lkw (+7,7 Prozent) und Sattelzugfahrzeuge (+16,1 Prozent) war die Entwicklung positiv, während bei Zugmaschinen geringe Rückgänge ( 0,4 Prozent) verzeichnet wurden. Motorfahrräder (+9,2 Prozent), Motorräder (+2,9 Prozent) und Leichtmotorräder (+21,5 Prozent) bilanzierten ebenfalls positiv.

Viele VW
Im Vergleich der Pkw-Marken steht VW mit einem Anteil von 16,8 Prozent (+1,7 Prozent gegenüber Oktober 2006) - gemessen an allen Neuzulassungen - an der Spitze. Ford folgt mit einem Anteil von 6,9 Prozent, verzeichnet aber gegenüber Oktober 2006 eine Abnahme von 10,2 Prozent. Unter den weiteren wichtigen Marken mussten auch Peugeot (-10,3 Prozent), Skoda (-7,1 Prozent) und Audi (-12,7 Prozent) teils hohe Einbußen hinnehmen. Nennenswerte Zunahmen waren dagegen bei Opel (+7,9 Prozent), Renault (+4,7 Prozent), Fiat (+4,0 Prozent), BMW (+13,3 Prozent) und Mercedes (+29,9 Prozent) feststellbar. (APA/red)

14.11.2007 11:40