Pippilotta, Tommi und Annika: Lebenslang in Taka-Tuka-Land
- Was wurde eigentlich aus den TV-Kinderstars?
- Hauptdarsteller hängen ihre Rollen bis heute nach
Es gibt Kinderserien, die zum Vergessen sind, und solche, die man nie vergisst: "Zwei mal drei macht vier, widewidewitt, und drei macht neune " Alles klar?
Abgestempelt. Anders die drei Hauptdarsteller. Abgesehen davon, dass sie auf die 50 zugehen: Zwei von ihnen trieb die Schattenseite des frühen Ruhms schon als Teenager Falten auf die Stirn. Denn der Stempel Pippi bzw. Annika - er ließ und ließ sich nicht abwischen von den Jungschauspielerinnen Inger Nilsson und Maria Persson. Entsprechend fruchtarm fielen in der Folge die Vorsprechen aus.
Nilsson alias Pippi, 48, krebste nach ihrer Zeit in der Villa Kunterbunt zwischen kurzen Bühnenengagements und Jobs als Sekretärin herum. Nach 30-jähriger (!) Kino-Durststrecke ergatterte sie '00 eine Rolle in der Tucholsky-Adaption Gripsholm (mit Heike Makatsch). Ende Dezember ist sie neben Walter Sittler im ZDF in zwei Fällen von Der Kommissar und das Meer im Krimieinsatz.
Altenpflege statt Filmkarriere. Annika-Darstellerin Persson, 48, dagegen bekam nie mehr einen Fuß auf Theater-oder Filmstudioboden. Das schmale Mädel von einst wiegt inzwischen fast so viel wie Pippis Punkterl-Gaul, lebt auf Mallorca und verdient sich als angelernte Altenpflegerin ihre Knäckebrötchen.
Einzig Tommi alias Pär Sundberg, 49, blickt völlig locker auf seine Langstrumpf-Tage zurück: "Ich wollte nie Schauspieler werden, drum gab's nach dem Aus auch keine Krise." Lieber machte das - gefärbt! - blonde Bürscherl Businesskarriere. Heute leitet er in Malmö eine Marketingfirma.
Mickrige Gagen. Reich geworden sind die Pippi-Stars übrigens nicht. Nilsson: "Kids durften in Schweden kaum Geld verdienen. Eine Vergütung: ja. Große Kohle: nein!" Zu gemein aber auch
