Montag, 12. November 2007

Christoph Wagner's Genuss-Tipp der Woche: Wie lange brät die Gans im Glück?

  • Martini-Gans: Gerti Sodoma kocht klassisch
  • Die Köchin tritt gegen Niedertemperaturgans an

Martini-Vergleich. Im aktuellen NEWS lässt Gerti Sodoma ein traditionelles Gansl gegen eine Niedertemperaturgans antreten. Die Tullner Meisterköchin will der Frage: "Neun Stunden für a Gansl, bei 80 Grad - wie soll das funktionieren?" auf den Grund gehen, also startete sie zum Martini-Vergleich.

Tulln kontra Düsseldorf. Zwei Tage später kann Gerti Sodoma sich das gut vorstellen - dank eines kleinen Tests, den sie mit Christoph Wagner durchgeführt hat: eine Neunstundengans nach einem Rezept von Jean-Claude Bourgueil aus dem Düsseldorfer 3-Sterne-Restaurant "Im Schiffchen" gegen die klassische Sodoma-"Vierstundengans".

Die Bourgeuil-Gans wurde zunächst eine Stunde "angeheizt", dann 8 Stunden gegart und zuletzt noch "überknuspert". Gerti Sodoma setzt hingegen auf drei Stunden Bratzeit bei relativ niedriger Oberhitze und mittlerer Unterhitze, die sie erst nach dem Umdrehen und Abgießen des Fetts in der vierten Stunde langsam erhöht, bis die Haut knusprig wird - was sie durch Einstreichen mit einer Mischung aus Apfelsaft und Honig noch verstärkt.

Alle Koster waren sich einig, dass die traditionelle Zubereitung das saftigere und herzhaftere Ergebnis brachte. Knusprig waren beide Gänse - aber das Fleisch der Langzeit-Gans war wesentlich fettärmer - was die Niedertemperatur-Gans wohl vor allem Hausärzten sympathischer machen dürfte.

Den gesamten Test lesen Sie in Christoph Wagner's Genuss Tipp der Woche im aktuellen NEWS.

12.11.2007 11:23