Erste Sammelklage gegen Meinl Bank und Meinl Success: AdvoFin will Schadenersatz
- Gesellschaft vertritt Privatanleger, Banken und Fonds
- NEWS: Meinl Bank sieht der Klage gelassen entgegen

In der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS bestätigt AdvoFin-Boss Franz Kallinger, dass er wegen der massiven Kursverluste, der an der Wiener Börse notierten Meinl European Land, sowohl gegen die Meinl Bank als auch gegen die Vertriebstocher Meinl Success eine deliktische Schadenersatzklage beim Handelsgericht Wien einbringen wird.
Franz Kallinger gegenüber NEWS: "Wir stützen unsere Klage im Kern auf die Prospekthaftung. Hier wurden Dinge versprochen, welche nach unserer Einschätzung nicht eingehalten worden sind."
In NEWS schätzt auch der renommierte Schadenersatz-Profi und Top-Anwalt Gabriel Lansky die Chancen für Klagen von Privatanlegern positiv ein. Lansky: "Es gibt zahlreiche Anhaltspunkte auf Täuschungshandlungen."
Die Meinl Bank sieht einer Klage indes gelassen entgegen. Meinl-Bank-Sprecher Herbert Langsner: "Bis zum heutigen Tag ist noch keine der vielfach angekündigten Klagen bei uns eingelangt. Unserer Meinung nach gibt es keinen einzigen Punkt, auf den sich eine Klage gegen Meinl Bank oder Meinl Success stützen könnte."
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