Innsbruck will am Protest weiter festhalten:
Entscheidung liegt nun beim Berufungssenat
- Linzer Torhüter Machreich stand nicht am Spielbericht
- "Erwarten uns nach wie vor eine Strafverifizierung"
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Entgegen ersten Überlegungen hat der Vorstand des HC TWK Innsbruck beschlossen, seinen Protest gegen die Wertung des Spiels der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) gegen die Black Wings Linz (1:0 n.P.) aufrecht zu erhalten. "Wir lassen den Protest laufen. Wir erwarten uns nach wie vor eine Strafverifizierung", betonte Innsbrucks Vorstandssprecher Peter Müller. Darüber wird nun der Beglaubigungssenat des ÖEHV entscheiden.
Linz-Goalie Patrick Machreich war nach 2:43 Minuten vom Eis geschickt worden, weil er nicht auf dem Spielbericht aufgeschienen war. Linz-Präsident Wilfrid Wetzl hatte ursprünglich dagegen protestiert, seinen Einspruch nach Prüfung der Bestimmungen aber zurückgezogen. Von Innsbrucker Seite sei ihm Selbiges zugesichert worden. "Aber das zählt offenbar nicht", sagte Wetzl.
Der Linz-Präsident betrachtet das Thema dennoch als "erledigt". Die Durchführungsbestimmungen von EBEL und ÖEHV würden in diesem Zusammenhang ohnehin keinen Raum für Interpretationen lassen. "Wenn sie in Innsbruck nicht fähig sind, die Durchführungsbestimmungen zu lesen, dann kümmert mich das nicht", erklärte Wetzl.
Anders sieht man das in Innsbruck. "Wir sehen nicht ein, dass das falsche Ausfüllen eines Spielberichtes ohne Sanktionen bleibt", betonte Müller. "Da brauchen wir ja gleich gar nichts mehr auszufüllen." Der Haie-Sprecher erinnerte daran, dass der eine Punkt für Linz sowie das Torverhältnis in der Platzierungsrunde noch entscheidend sein könnten. Die Innsbrucker liegen derzeit vor den punktegleichen Linzern auf Tabellenplatz drei.
(apa/red)
