Donnerstag, 15. November 2007

Baustellen stehen still: Streik gefährdet die Fußball-Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika

  • Die Fertigstellung der Fußballstadien ist in Gefahr
  • Arbeiter: Mehr Geld und bessere Sicherheit gefordert
    PLUS: Konzern warnt vor Stromausfällen bei WM

Ein Streik von Bauarbeitern gefährdet die rechtzeitige Fertigstellung der Stadien für die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika. Hunderte von Bauarbeitern lassen schon seit einer Woche die Arbeiten im Moses-Mabhida-Stadion in Durban ruhen. Jetzt hat die Gewerkschaft auch die Bauleitung von zehn weiteren Stadien davon unterrichtet, dass dort in einer Woche ebenfalls die Arbeit niedergelegt wird, wenn es nicht zu einer Einigung in Durban kommt.

Die Bauarbeiter fordern einen Mindestlohn von elf Rand (1,10 Euro) die Stunde, Bonuszahlungen von 1.500 Rand im Monat und verbesserte Sicherheitsbedingungen. "Wir müssen unseren Anteil am Kuchen von 2010 bekommen", sagt der örtliche Streikführer Bonginkosi Mncwabe. Er drohte auch mit einer Störung der Auslosung für die WM-Qualifikationsgruppen am 25. November in Durban.

(apa/red)

JETZT WETTEN MIT HAPPYBET!
Click!

15.11.2007 10:58