Bombenanschlag im Nordwesten Spaniens:
Galicische Separatisten als mögliche Täter
- Erheblicher Sachschaden, allerdings keine Verletzten
- 2007 bereits 2. Bombenanschlag in der Umgebung

·Madrid: Ein Toter bei Zusammenstößen
Rechts- & linksgerichtete Gruppierungen kämpften
·Baskenland: Auto- bombe explodiert
Furcht vor ETA-Anschlä-
gen wächst weiter an
Bei einem Bombenanschlag in Nordwestspanien ist erheblicher Sachschaden entstanden, Menschen wurden nicht verletzt. Wie die Polizei mitteilte, war in der Kleinstadt Cangas bei Vigo eine aus fünf Kilogramm Sprengstoff bestehende Bombe in den Räumen einer Immobilienfirma explodiert. Das in der Nähe des Rathauses gelegene Bürogebäude wurde völlig zerstört. In benachbarten Häusern zerbarsten die Fensterscheiben.
Die Urheber des Anschlags waren zunächst unbekannt. Vor sechs Monaten hatte es in der Kleinstadt schon einmal einen Bombenanschlag gegeben. Damals hatten sich galicische Separatisten zu der Tat bekannt.
Die Autonome Gemeinschaft Galicien hat rund 2,7 Millionen Einwohner. Neben Spanisch wird das mit dem Portugiesischen eng verwandte Galicische (galic. Galego, span. Gallego) gesprochen, das seit 1981 auch Amtssprache neben dem Spanischen ist. Galicien ist eine der ärmeren Regionen Spaniens. (APA/red)
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