Freitag, 16. November 2007

Schwere Nachbeben erschüttern N-Chile: Erdstöße von 5,6 und 6,8 auf Richter-Skala

  • Auch der Süden Perus waren von Beben betroffen
  • Verursachten allerdings keine neuen Sachschäden

Nach dem schweren Erdbeben im Norden Chiles kommt die Region nicht zur Ruhe: Drei heftige Nachbeben erschütterten mit Stärken zwischen 5,6 und 6,8 auf der Richterskala den Norden Chiles und den Süden Perus. Die Erschütterungen dauerten demnach rund zehn Minuten.

In der Hafenstadt Tocopilla, die von dem Beben am 14. November besonders schwer betroffen war, lösten den Nachbeben Panik unter den Einwohnern aus. Laut Behörden gab es aber keine neuen Schäden.

Nach einer jüngsten Behördenbilanz des Bebens wurden zwei Menschen getötet und mehrere hundert weitere Menschen verletzt. Etwa 4.000 Häuser wurden zerstört oder teilweise beschädigt. Die Region wurde zum Katastrophengebiet erklärt, um die Hilfsmaßnahmen zu beschleunigen. Am Donnerstag trafen erste Hilfslieferungen in Tocopilla an.

Die 24.000-Einwohnerstadt liegt etwa 1.270 Kilometer nördlich von Santiago de Chile. Das Beben vom Mittwoch war bis in die bolivianische Anden-Hauptstadt La Paz zu spüren. Es hatte eine Stärke von 7,7 auf der Richterskala.

Auch der Süden Ecuadors wurde am Donnerstag von einem Erdbeben erschüttert. Die Erdstöße erreichten eine Stärke von 6,7 auf auf der Richterskala. Menschen kamen laut Behörden nicht zu Schaden. Nach US- Angaben lag das Epizentrum in 119 Kilometern Tiefe und 243 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Quito.

(apa/red)

16.11.2007 10:15