"Sprungzähler" für Boarder: Studenten entwickelten mobile Anwendung "gBoarder"
- Die Studenten erhielten Multimedia Staatspreis
- Nutzung von Beschleunigungssensoren auf Handys
Zwei Studenten der oberösterreichischen FH Hagenberg haben Auszeichnung beim Multimedia und e-Business-Staatspreis erhalten. Sie haben ein Handy-Programm entwickelt, das die Sprünge und die Anzahl der Stürze, die Snowboarder während einer Abfahrt zurücklegen, erfasst.
Die beiden 23-jährigen Studenten des Studienganges "Mobile Computing" Stefan Damm und Benjamin Gmeiner entwickelten die mobile Anwendung "gBoarder". Sie nützen die von mittlerweile vielen Handys unterstützten Beschleunigungssensoren. Die Software muss nur noch auf das Mobiltelefon heruntergeladen werden.
Auszeichnung aufgrund guter Usability
Ein wesentlicher Grund für die Entscheidung der Jury war, dass die mobile Anwendung sehr einfach zu bedienen ist. Das Telefon wird vor der Abfahrt aktiviert und eingesteckt. Am Ende der Fahrt angekommen, präsentiert das Programm die Zahl der Stürze und die längsten Sprünge. Die Ergebnisse können unter den Boardern einfach verglichen werden. Spekulationen über die Sprünge können so mit unbestechlichen Fakten unterlegt werden. (red/apa)

