Freitag, 30. November 2007

"Weg mit destruktiven Ministern": LH Erwin Pröll kritisiert in NEWS die Koalition scharf

  • "Bietet der Bevölkerung ein unzumutbares Bild"
  • Angriff gegen Gusenbauer: "Regierung nicht geführt"

Schwere Kritik übt Niederösterreichs Landeshauptmann Erwin Pröll in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins NEWS am Erscheinungsbild der Großen Koalition. Auch der Schul-Kompromiss, so der strikte Gegner einer Gesamtschule, ändere nichts daran, dass die Bundesregierung der Bevölkerung ein unzumutbares Bild biete.

Pröll im NEWS-Interview mit schwerem Geschütz gegen Bundeskanzler Gusenbauer: " Das liegt in erster Linie daran, dass diese Regierung nicht geführt wird. Zweitens: Ich habe den Eindruck, dass in der SP-Regierungsmannschaft zu viele Links-Ideologen und zuwenig Pragmatiker sind. Aus diesen Gründen geht in der Regierung nichts weiter."

Und dann noch schärfer: "Die Arbeit bzw. Nichtarbeit einer Regierung ist eine Frage der Verantwortung gegenüber der Republik. Daher hat das zu funktionieren. Und wenn es mit den vorhandenen Persönlichkeiten nicht funktioniert, dann müssen eben andere her," verlangt Pröll den Austausch von Ministern. Und zwar von "jenen Persönlichkeiten, die glauben, aus welchen Gründen auch immer konsequent Destruktion betreiben zu müssen!"

Pröll, der spätestens im April 2008 Landtagswahlen in Niederösterreich zu schlagen hat, über seinen politischen Weg: "Ich hoffe, dass in NÖ am Wahltag zwischen Bundes- und Landespolitik klar unterschieden wird: Weil wir in NÖ mittlerweile äußerst eigenständig sind, uns Gott sei Dank vom Weg der Bundespolitik deutlich abheben, bei uns ein gegenseitiges Blockieren nicht stattfindet und weil in NÖ ein Regierungschef vorhanden ist, der nicht zuschaut, dass vordergründige Streitereien den Erfolgsweg des Landes gefährden."

Die ganze Story lesen Sie in NEWS Nr. 45/07!

30.11.2007 11:27