Donnerstag, 15. November 2007

Nach Labelwechsel: US-Band Alter Bridge liefert mit "Blackbird" feinsten Hardrock ab

  • Mussten sich aus altem Plattenvertrag herauskaufen
  • Überreste von Creed distanzieren sich vom Grunge

Die US-Combo Alter Bridge, in der sich die Überreste der ehemaligen Grungeband Creed zusammengefasst haben, hat nach dem ersten Album "One Day Remains" einen Labelwechesel vollzogen und sich dafür aus dem laufenden Plattenvertrag selbst herausgekauft. Das am 2. November veröffentlichte Album "Blackbird" nun widmet sich voll und ganz dem Hardrock.

Mit der Stimme von Vocalist Myles Kennedy hat Alter Bridge das passende Organ für dieses Genre in ihren Reihen. Und die Gefahr, altmodisch und -backen zu klingen, wird gekonnt umgangen. Gitarrensoli, starke Drums, stadionwürdige Refrains und klassische Balladen machen aus "Blackbird" ein richtig gutes Hardrockalbum.

Viel Obligates auf "Blackbird"
Hervorzuheben sind bereits die ersten beiden Tracks "Ties that bind" und "Come to life", die mächtig Lärm fabrizieren. "Brand new start" ist die obligatorische Ballade, um Luft zu holen, bis "Buried Alive" diese einem wieder wegbleiben lässt. Und mit "Before tomorrow comes" schaffen die US-Amerikaner das Kunststück, einen Song zu erschaffen, der wohl auch Hardrock-Hassern gefallen dürfte. Der Abschluss "Wayward one" schließlich stimmt - auch das obligat - nachdenklich.

Fazit: Mit "Blackbird" ergattert man ein schönes Stück Hardrock, zusammengestellt aus bekannten Versatzstücken.

Alter Bridge "Blackbird", Universal Republic

(red)

15.11.2007 09:29
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