Die Coverspezialisten gehen eigene Wege: The Bosshoss texten ihre Songs nun selbst
- Die Berliner Cowboys mit 3. Album "Stallion Battalion"
- Tracks von Depeche Mode und Snoop Dogg inkludiert

Die Berliner Cowboys müssen aufpassen, dass sie mit ihrem dritten Album "Stallion Battalion" nicht ihr Stammpublikum vergraulen. Denn auf dieser Platte, seit 26. Oktober auf dem Markt, geht die Band um Sänger Alec 'Boss Burns' Völkel neue Wege und hat den Großteil der Tracks selbst getextet. Der Qualität hat es zum Glück nicht geschadet.
Gleich mit dem Opener, dem Titelsong, werden die Fans beruhigt. Mit einem Hauch von Punk ergibt er ein schön rockiges Musikstück mit etwas härterem Gitarreneinsatz. Das folgende "Monkey Business" treibt ein bißchen ins Melancholische, ist im Endeffekt aber dem Outfit der Band entsprechend vor allem eines: Cool. Und "Shake & Shout" gibt einem mit Orgel und Chorus eine gute Laune.
Geniales "Depeche Mode"-Cover
Höhepunkt von "Stallion Battalion" ist aber trotz eigener Kreationen das Cover von Depeche Modes "Everything counts", bei dem der Sound von The Bosshoss so dominant ist, dass man erst beim zweitem Mal Dave Gahans Stück erkennt. Snoop Doggs "Drop It Like It's Hot" fällt da leider ein bißchen ab.
Ob die Fans nun diesen radikalen Schnitt der Country-Rocker goutieren werden, wird sich zeigen. Der Versuch hat sich musikalisch aber auf jeden Fall gelohnt.
The Bosshoss "Stallion Battalion", Universal Music
