Nach dem Smash-Hit 2005 "No Tomorrow":
Orson legen mit dem zweiten Album nach
- Die Kalifornier halten sich an ihr Debüt-Erfolgsrezept
- 2006 als Vorgruppe von Robbie Williams aufgetreten

2005 eroberte die bis dato unbekannte Combo Orson via MySpace mit dem Track "No Tomorrow" die weltweiten Hitparaden. Dieser mutierte schließlich zu einem der meistheruntergeladenen Songs des Jahres und eroberte in Großbritannien im März 2006 sogar die Chartspitze. Nun legen sie mit ihrem zweiten Album nach.
Zwischendurch durften sie sogar als Vorband bei Robbie Williams' Tournee auftreten. Doch nun müssen sie wieder im Musikalltag bestehen. Die Gefahr für die fünf Bandmitglieder, die allesamt am amerikanischen Unabhängigkeitstag Geburtstag haben, zu einem klassischen "One-Hit-Wonder" zu werden, ist natürlich gegeben. Doch mit der neuen Scheibe "Culture Vultures" die ab 13. November hierzulande erhältlich ist, stehen die Chancen gut, dem zu entgehen.
Mit großen Überraschungen wird man beim Durchhören nicht konfrontiert, vielmehr hält man sich an das bewährte Erfolgsrezept des ersten Albums "Bright Idea": überdurchschnittlicher Pop-Mainstream mit einem Schuß guter Laune. Und so ist die Vorabsingle "Ain't no Party", die in fast schon nervig kurzen Intervallen von den Radio- und TV-Stationen gespielt wird, auch als perfektes Beispiel für "Culture Vultures" zu sehen. Angelehnt an "No Tomorrow" brilliert und dominiert ein gängiger Refrain, der zum Mitnicken und -wippen einlädt. Und das trifft auch auf die Tracks "Broken Watch", "The Contortionist" und vor allem auf die Eröffnung "Radio" zu.
Gute Vorraussetzungen also, um auf Dauer im Musikgeschäft präsent zu sein.
Orson "Culture Vultures", Universal Music
(red)
