Rundes Jubiläum für einen Steinmeteorit: Vor 75 Jahren schlug Himmelskörper ein
- Augenzeuge: Himmel "sekundenlang taghell"
- Seltener Fund lagert im Linzer Landesmuseum

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Bisher größtes bekanntes
Sternenobjekt dieser Art
Vor 75 Jahren, am 5. November 1932, ist im oberösterreichischen Obergallsbach ein Meteorit eingeschlagen. Heute befindet sich der 2,1 Kilogramm schwere Stein, ein äußerst seltenes Fundobjekt in der Alpennation, im Landesmuseum Linz.
Drei Kilometer östlich von Prambachkirchen (Bezirk Eferding) schlug der Meteorit in ein Feld in Obergallsbach ein. Mit einem dumpfen Knall ist der Steinmeteorit um 22 Uhr in das frisch bestellte Feld eines Landwirtes aufgeprallt. Trotz dichten Nebels konnte der Einschlag von drei verschiedenen Stellen aus beobachtet werden. Der Landarbeiter Franz Pittrich erzählte, es sei "sekundenlang taghell" gewesen. Am nächsten Morgen entdeckte man in dem Feld ein Loch, aus der in nur 23 Zentimetern Tiefe der Meteorit geborgen werden konnte.
Italien-Tourist
Im Landesmuseum Linz wurde festgestellt, dass der Meteorit aus dem Raum Oberitalien kam, wo er in die Erdatmosphäre eindrang. Westlich von Linz ging seine Flugbahn in eine Spirale über und erreichte mit stark abnehmender Geschwindigkeit die Erdoberfläche.
Glatt und gerillt
Nach Entnahme eines Bohrkerns für chemische und mineralogische Untersuchungen stellte sich heraus, dass es sich um einen Steinmeteoriten handelt. Die glatte und an den Seiten gerillte Frontseite entstand durch Abschmelzung und das Abströmen der Gase.
(apa/red)
