Schulmodell 2008 in 10 Regionen möglich:
Aber keine Teilnahme einer AHS-Unterstufe
- Vorerst keine Erprobung einer gemeinsamen Schule
- Vor allem Erprobung neuer Unterrichtsmethoden

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Claudia Schmied strebt
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Im kommenden Schuljahr könnten nach derzeitigem Stand laut den Landesschulräten rund zehn Modellversuche zur "Neuen Mittelschule" starten. Klar ist aber schon jetzt eines: Eine gemeinsame Schule wird organisatorisch dabei nicht erprobt - vielmehr ist es nicht unrealistisch, dass vorerst keine einzige AHS-Unterstufe daran teilnimmt.
Nach Angaben der Landesschulräte könnten - vorbehaltlich der Zustimmung an den einzelnen Standorten - im kommenden Schuljahr Modellversuche in der Stadt Salzburg, Hallein, Mittersill (Salzburg), Graz, Voitsberg (Steiermark), Güssing und Jennersdorf (Burgenland) sowie in Klagenfurt und Villach (Kärnten) starten. Unsicher ist noch Murau (Steiermark), möglich aber eher unwahrscheinlich Oberpullendorf (Burgenland).
Das ursprüngliche Konzept der Erprobung einer Gesamtschule bzw. gemeinsamen Schule für alle Zehn- bis 14-Jährigen in einem bestimmten Gebiet wird im organisatorischen Sinn dagegen kaum umgesetzt werden. Dies ist einerseits zum Teil bereits im Gesetzesentwurf ausgeschlossen, weil in jedem politischen Bezirk bestehende AHS-Unterstufen auch weiter angeboten werden müssen. Andererseits haben sich in den bisher bekannten Modellregionen vor allem Hauptschulen gemeldet - wo die Teilnahme einer AHS geplant war wie etwa in Oberpullendorf, wackelt diese im Moment. Erprobt werden vielmehr vor allem Unterrichtsmethoden, die später in einer gemeinsamen Schule auf der Tagesordnung stehen, bzw. Maßnahmen wie die Auflösung der starren 50-Minuten-Einheit. (apa/red)
