Freitag, 9. November 2007

EU prognostiziert schwaches Wachstum: Gedämpfte Erwartungen für Eurozone 2008

  • Ist Folge der jüngsten Krise auf den Finanzmärkten
  • Konjunkturaussichten für Österreich bei 2,7 Prozent

Die EU-Kommission nimmt ihre Wachstumserwartungen für die Eurozone und die gesamte EU als Folge der jüngsten Krise auf den Finanzmärkten um 0,3 Prozentpunkte zurück. Laut der zuvor vorgelegten Herbstprognose erwartet die Behörde in der EU nun ein Wirtschaftswachstum von 2,4 Prozent für 2008 und 2009. Für Österreich wurden die Konjunkturaussichten für kommendes Jahr nach oben revidiert.

In der Eurozone geht sie nur mehr von einem Plus von 2,2 Prozent für 2008 und 2,1 Prozent für 2009 aus. Für Österreich wurden die Konjunkturaussichten konkret von bisher 2,5 Prozent auf 2,7 Prozent hinaufgesetzt. 2009 sollte sich das Wachstum dann auf 2,4 Prozent verlangsamen.

An der Einschätzung des Wirtschaftswachstums für das laufende Jahr 2007 hat sich nichts verändert. Die Kommission rechnet für 2007 weiter mit einem Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 2,9 Prozent in der EU und 2,6 Prozent in der Eurozone. Im Frühjahr hatte die EU-Kommission für 2008 noch mit einem Wachstum von 2,7 Prozent in der Gesamt-EU und 2,5 Prozent in den 13 Ländern der Eurozone gerechnet.

(apa/red)

9.11.2007 12:44