Der Ölpreis steigt wieder über 96 US-Dollar:
Das sind 72 Cent mehr als noch am Vortag
- Rede des US-Notenbankchefs begrenzt Aufwärtstrend
- Schwaches US-Wirtschaftswachstum drückt Nachfrage
·Diesel und Benzin werden erneut teurer
OMV erhöht Preise um zwei bis drei Ct. pro Liter

Der US-Ölpreis ist wieder über 96 US- Dollar (65,5 Euro) gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) mit Auslieferung im Dezember kostete im frühen Handel 96,18 Dollar. Das waren 72 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag.
Die Rede von US-Notenbankchef Ben Bernanke vor dem US-Kongress habe die Aufwärtstendenz bei den Ölpreisen begrenzt, sagten Analysten. Bernanke hatte sowohl auf Abwärtsrisiken für die US-Konjunktur als auch auf Inflationsrisiken verwiesen. Ein schwächeres Wirtschaftswachstum in den USA - dem weltweit größten Öl-Verbraucher - würde die Nachfrage nach Öl und mithin die Preise deutlich nach unten drücken, hieß es.
Der Preis für OPEC-Öl ist konstant auf der Rekordhöhe von 90,71 Dollar (61,85 Euro) für ein Barrel (159 Liter) geblieben. Das teilte die Organisation erdölexportierender Länder (OPEC) in Wien mit. Damit hat sich der Ölpreis seit Jahresbeginn 2007 fast verdoppelt.
(apa/red)

