Dienstag, 6. November 2007

Führungskräfte optimistisch: Österreichs Manager sehen ihre Unternehmen positiv

  • Austro-Führungskräfte zufriedener als anderswo
  • Für 70 % der Manager ist Gesamteffizienz gestiegen

Die österreichischen Führungskräfte sehen ihre Unternehmen positiver als dies anderswo auf der Welt üblich ist. Ein Drittel aller Manager bewertet die Unternehmensproduktivität mit "sehr gut", während dies weltweit lediglich 14 Prozent tun. Allerdings gaben nur 57,6 Prozent der heimischen Manager an, dass die Produktivität im vergangenen Jahr gestiegen sei. International waren es 70,2 Prozent.

Auch eine deutliche Steigerung der eigenen Unternehmensproduktivität wird hierzulande seltener für möglich gehalten als anderswo. Eine Steigerung der Produktivität um mehr als 10 Prozent können sich nur 30,7 Prozent der österreichischen Befragten vorstellen. In den übrigen Ländern sehen die Manager ein deutlich höheres Potenzial. Weltweit sind dies mit 51,8 Prozent mehr als die Hälfte. Dies geht aus der "Globalen Produktivitätsstudie 2007" von Proudfoot Consulting hervor.

Gesamteffizienz gestiegen
Weltweit gaben 70 Prozent der befragten Führungskräfte an, dass die Gesamteffizienz ihrer Unternehmen in den vergangenen 12 Monaten gestiegen war. Nur 5 Prozent meldeten einen Rückgang. Führungskräfte in Frankreich und den USA waren am optimistischsten. Am anderen Ende des Spektrums fanden sich Manager aus Deutschland, Großbritannien und Spanien.

Als die wichtigste Herausforderung der nächsten zwei Jahre betrachten die Manager den Wettbewerb aus den Schwellenländern. Als die drei Haupthürden beim Erreichen von Produktivitätssteigerungen wurden unangemessen qualifizierte Arbeitskräfte sowie interne und externe Kommunikationsprobleme angegeben. Die drei wichtigsten Maßnahmen zur Steigerung der Unternehmensproduktivität sind laut Angaben der Manager Investitionen in Arbeitskraftschulungen, die Entwicklung von Managementfähigkeiten und der bessere Einsatz von IT.
(APA/red)

6.11.2007 16:24