LASK und Salzburg trennen sich mit Remis: Umstrittene Tore stoppen Bullen-Pleiteserie
- Mayrleb netzt für Linzer in der ersten Hälfte ein
- Umstrittenes Eigentor für Bullen, Vastic vergeigt Elfer

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·UMFRAGE: Welches Team steigt heuer ab?
Erwischt es Neulinge oder
einen etablierten Verein?
Mit einem 1:1 haben sich im Schlager der 19. Runde der T-Mobile Fußball-Bundesliga der LASK und Red Bull Salzburg getrennt. Meister Salzburg, der sich in der zweiten Spielhälfte klar steigerte, muss weiter auf den ersten Auswärtssieg der Saison warten. Die Tore in einer kurzweiligen Partie erzielten Mayrleb (16.) und Ilic (75.), beide Treffer waren allerdings höchst umstritten, weil abseits. Die Entscheidung hatte Ivica Vastic am Fuß, der wenige Minuten vor dem Ende einen Elfmeter verschoss (85.).
Es war keine Überraschung, als es bereits in der 16. Minute im Kasten der Salzburger "klingelte": Nach einer unglücklichen Kopfabwehr von Vargas kam der Ball via Vastic zu Mayrleb, der - allerdings aus Abseits-Position - zur 1:0 Führung und zu seinem 7. Saisontor einköpfelte. Bis dahin hatten nur die Linzer gespielt, die den Meister mit aggressivem Pressing und schnellem Pass-Spiel zu Statisten degradierten.
Das Gegentor entkrampfte die Bullen leicht, zumindest lief der Ball im Gegensatz zur Anfangsphase über mehrere Stationen. Gefährlich wurde die Trapattoni-Elf, bei der Ilic für den beim Aufwärmen verletzten Jezek am Feld stand, aber kaum. Beste "Chance" für Salzburg blieb denn auch ein Steinhöfer-Schuss aus der zweiten Reihe (23.). Der LASK präsentierte sich im Vergleich zur Auswärtspartie in Mattersburg wieder als ballsichere, selbstbewusste Truppe, die von den verhalten agierenden Salzburgern aber auch viel Raum erhielt. Für echte Gefahr vor dem Kasten von Timo Ochs sorgte aber auch Schwarz-Weiß in der ersten Hälfte nicht mehr.
Stress vor LASK-Tor in 2. Hälfte
Nur wenige Sekunden nach Wiederanpfiff musste LASK-Goalie Cavlina bereits eingreifen: Hoheneder hatte sich bei einem hohen Ball von Ilic düpieren lassen (46.). Ein wenig repräsentatives Bild für die kommenden Minuten freilich: Der LASK lancierte rollende Angriffe auf das Gäste-Tor, Vastic, Mayrleb und Wendel fanden allein zwischen der 45. und der 55. Minute eine Hand voll Chancen vor.
Trapattoni reagierte mit der Einwechslung von Stürmer Marc Janko, der in der 53. Minute zum ersten Mal seit Ende Februar 2007 wieder zum Einsatz kam. Der Meister ließ plötzlich den Zug zum Tor spüren, spielte druckvoller, variantenreicher und probierte es auch über die Seiten. Bemühungen, die in der 75. Minute auch ihren Erfolg zeitigten: Nach einem Gestocher im Linzer Strafraum kam Ilic zum Ball und traf zum verdienten Ausgleich - freilich war Salzburgs serbischer Legionär im Abseits gestanden (75.).
In einer turbulenten Schlussphase warf der LASK nochmals seinen Motor an, Salzburg spielte zudem ab der 78. Minute zu zehnt, weil Steinhöfer Gelb-Rot gesehen hatte. Beide Teams arbeiteten noch Chancen heraus, die größte aber vergab der LASK: Vastic scheiterte vom Elferpunkt (Foul an Mayrleb, der theatralisch abgehoben war) am lange wartenden Goalie Timo Ochs (85.), der seinem Team mit seinem zweiten gehaltenen Bundesliga-Elfer einen Punkt rettete.
Ergebnis:
LASK Linz - Red Bull Salzburg Endstand 1:1 (1:0).
Linzer Stadion,11.400, SR Einwaller.
Torfolge:
1:0 (16.) Mayrleb
1:1 (75.) Wisio (Eigentor)
LASK: Cavlina - Klein, Baur, Hoheneder, Wisio - Hota, Wendel (71.
Mijatovic), Panis, Dollinger - Vastic, Mayrleb
Salzburg: Ochs - Bodnar, Vargas, Sekagya, Miyamoto (52. Janko) -
Steinhöfer, Carboni, Aufhauser, Leitgeb - Ilic - Zickler
Gelb-Rot: Steinhöfer (77.)
(APA/red)
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