Wegen Rauswurf bei Tour de France 2007:
Michael Rasmussen gab endlich Lüge zu
- Team Rabobank wusste laut ihm über alles Bescheid
- Hat aus ehelichen und familiären Gründen gelogen

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Däne hat aber keine Bestrafung zu befürchten
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Sünder der Geschichte
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Der dänische Radprofi Michael Rasmussen hat erstmals zugegeben, vor seinem Hinauswurf als Führender der heurigen Tour de France falsche Angaben über seine Trainingsorte gemacht zu haben. Er sei im Juni nicht, wie zuvor behauptet, in Mexiko gewesen, sondern in Italien, Frankreich und Spanien. "Ich habe den Weltverband UCI und die Öffentlichkeit falsch informiert. Das bedaure ich", sagte der 33-Jährige in Kopenhagen.
Gleichzeitig attackierte der Berg-Spezialist seinen früheren niederländischen Arbeitgeber: "Team Rabobank hat zu jeder Sekunde gewusst, wo ich in Wirklichkeit war." Der Rennstall hatte Rasmussen kurz vor dem sicher scheinenden Tour-Gesamtsieg aus dem Rennen genommen und in weiterer Folge entlassen und dies mit dessen unwahren Angaben über seine Trainingsaufenthalte begründet. Im Ziel der Frankreich-Rundfahrt durfte sich der Spanier Alberto Contador das Gelbe Trikot überziehen.
Behauptungen von Rabobank absurd
Rasmussen bestritt erneut, dass er zur Umgehung von Doping-Kontrollen über seine Trainingsorte gelogen habe. "Das hatte eheliche und familiäre Gründe. Ich will darüber aber nicht weiter reden." Die Behauptungen von Rabobank, dass er auch seinen Arbeitgeber belogen habe, nannte Rasmussen "völlig absurd".
Das niederländische Rabobank-Team will in Kürze die Umstände, die zu Rasmussens Tour-Ausschluss geführt hatten, öffentlich machen. Dem wollte der 33-Jährige mit seiner Version der Geschichte zuvorkommen.
(apa/red)
