Martina Hingis nimmt doch den Kampf auf: Wird den Kokain-Dopingtest beeinspruchen
- Negatives Ergebnis bei nicht anerkannter Haarprobe

Die ehemalige Nummer eins der Tennis-Welt, Martina Hingis, will entgegen ihren ursprünglichen Ankündigungen nun doch gegen die Ergebnisse ihres Dopingtests ankämpfen. Während des diesjährigen Turniers von Wimbledon war die Schweizerin positiv auf Kokain getestet worden, vor Kurzem hatte sie deshalb ihren Rücktritt bekanntgegeben.
"Sie wird die Ergebnisse dieses Tests beeinspruchen", erklärte Hingis-Manager Mario Wildmer. Der betreffende Akt befinde sich derzeit in den Händen ihres Rechtsanwalts. Die 27-Jährige war zurückgetreten, hatte dabei aber ihre 100-prozentige Unschuld beteuert.
Hingis hatte auch erklärt, sich zwischen A- und B-Probe einer - von Sportverbänden und dem Internationalen Olympischen Komitee nicht anerkannten - Haarprobe unterzogen zu haben, die negativ verlaufen sei. Sie habe allerdings keine Lust die "kommenden Jahre mit dem Kampf gegen die verschiedenen Doping-Instanzen zu verbringen". Mit dem Rücktritt kam sie zudem einer möglichen Sperre zuvor.
(apa/red)
