ÖSV-Dopingsünder berufen gegen Sperre: Für Tauber & Pinter heißt es "Bitte warten"
- Nach insgesamt 18 Verhandlungsstunden erfolgt Urteil
- Ihr Kollege Diethart wollte eigenes Schiedsgericht
Insgesamt 18 Stunden hat das Oberste Sportgericht (CAS) in Lausanne getagt, um sich der Berufung der ÖSV-Skilangläufer Martin Tauber und Jürgen Pinter sowie Johannes Eder gegen ihren lebenslangen Ausschluss von Olympischen Spielen zu widmen. Urteil ist freilich noch keines bekannt. Laut ihrem Anwalt Günther Riess ist dieses in zwei bis drei Wochen zu erwarten. Nun trat übrigens auch noch Roland Diethart in einer eigenen Verhandlung vor das CAS.
"Der Fall wurde sehr umfassend abgehandelt, es wurde an zwei Tagen je neun Stunden verhandelt", sagte Riess in Innsbruck. Ein wahrlich internationales Richter-Trio aus München, London und New York könnte nun einen Präzedenzfall für das CAS schaffen.
Die zwei Kaderläufer waren vom Internationalen Olympischen Comite (IOC) als Folge des Dopingskandals bei den Winterspielen 2006 in Turin wegen des "Besitzes einer verbotenen Methode" bestraft worden. Auch ihr nicht mehr im Spitzensport engagierter Kollege Johannes Eder hatte sich dem Schiedsgericht gestellt.
Diethart hingegen zog es vor, seinen Fall als "Einzelkämpfer" vor einem eigenen Schiedsgericht zu verhandeln.
(apa/red)
