Busunglück in Portugal fordert 13 Tote:
Autokollision führt zu Absturz über Abhang
- Fahrzeuge überschlugen sich bei Sturz mehrmals
- Portugal einer der Staaten mit höchster Unfallrate

Bei einem Busunglück in Portugal sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus kollidierte auf einer Autobahn nahe der Stadt Vila Velha do Rodao mit einem Auto, teilten die Rettungskräfte mit. Beide Fahrzeuge durchstießen die Leitplanke und stürzten mehr als 20 Meter über einen Abhang in die Tiefe. 24 Personen seien verletzt worden, darunter vier schwer. Sie seien in Krankenhäuser gebracht worden.
Die beiden Fahrzeuge hätten sich mehrmals überschlagen, ehe sie zum Stillstand kamen, berichtete die Tageszeitung "Publico" in ihrer Internetausgabe. Lediglich vier Personen hätten keine Verletzungen davongetragen, darunter der Lenker des Busses. Im Bus saßen 38 Studenten der Seniorenuniversität der zentralportugiesischen Stadt Castelo Branco, die auf dem Rückweg von einer Exkursion in den Wallfahrtsort Fatima waren.
Mehr als 180 Feuerwehrleute und 60 Rettungswagen waren im Einsatz. Die Autobahn A23 wurde wegen des Unfalls in beide Richtungen gesperrt. Portugal zählt zu den europäischen Staaten mit der höchsten Todesrate im Straßenverkehr.
(apa/red)
