Schwere Überschwemmungen in Vietnam:
Behörden vermelden mindestens 24 Tote
- Tropischer Sturm "Peipah" befindet sich im Anmarsch
- Weltkulturerbe Hoi An wird von den Fluten bedroht

In den Küstenprovinzen Mittelvietnams sind bei Überschwemmungen mindestens 24 Menschen ums Leben gekommen, wie Behördensprecher mitteilten. Es ist bereits die dritte Hochwassersituation in der Region innerhalb von drei Wochen. Nach dem heftigen Regen seit vergangenem Freitag müssen sich die Bewohner zudem für den tropischen Sturm "Peipah" rüsten, der bald Vietnam erreicht.
Häuser in dem zum Weltkulturerbe gehörenden Ort Hoi An standen nach Angaben von dessen Bürgermeister Le Van Giang bis zu einem Meter unter Wasser. Nach mehreren Jahren mit regelmäßig wiederkehrendem Hochwasser seien die Fundamente vieler alter Häuser geschwächt. Es seien zusätzliche Anstrengungen erforderlich, um die Kulturdenkmäler zu bewahren.
(apa/red)
