Endlich Schadenersatz für Kaprun-Opfer? Offenbar Einigung auf finanzielle Regelung
- Kommission berichtete über Verhandlungserfolg
- Insgesamt befinden sich 13,4 Millionen Euro im Topf

Mit den Rechtsvertretern der Opfer bzw. deren Hinterbliebenen der Brandkatastrophe von Kaprun wurde in einer Verhandlungsrunde der Vermittlungskommission eine weitgehende, derzeit noch vorläufige, Übereinstimmung zu einer finanziellen Regelung der Schadenersatzansprüche erzielt. Eine Stellungnahme der Anspruchstellervertreter wurde bis 14. Dezember vereinbart. Das gab der Vorsitzende der Kommission, Nationalbank-Gouverneur Klaus Liebscher, in einer Aussendung bekannt.
Insgesamt stehen 13,4 Millionen Euro zur Verfügung, die von der Republik Österreich, der Gletscherbahn Kaprun AG und der Generali Versicherung AG aufgebracht werden.
Davon entfallen 11,1 Millionen Euro auf Barmittel und 2,3 Millionen auf bereits ausbezahlte anrechenbare Schmerzensgeldzahlungen.
Bei der Brandkatastrophe am 11. November 2000 waren 155 Menschen gestorben.
(apa/red)
