Billigstrom für alle: E-Control will den Wettbewerb in Österreich jetzt anheizen
- NEWS: Teurer Winter - die Energiekosten explodieren
- PLUS: Neue Grundrechte für Strom- und Gaskunden
Der kommende Winter verspricht eiskalt und damit sauteuer zu werden. Denn die Energiepreise ziehen kräftig an, und noch ist kein Ende der Teuerungswelle in Sicht. Wenn die Prognosen halten, werden die Österreicher in der kalten Jahreszeit wieder einmal kräftig zur Kasse gebeten.
Dabei müsste das nicht in allen Bereichen sein, meint jedenfalls Energieregulator Walter Boltz. Wegen des mangelnden Wettbewerbs zahlen Österreichs Haushalte jährlich gut 310 Millionen Euro zu viel für Strom und Erdgas, rechnet der Chef der unabhängigen Behörde E-Control vor.
310 Millionen Euro sparen
So hoch ist das Potenzial, das durch den Wechsel zum jeweils günstigsten Lieferanten eingespart werden kann. Um diesen "Schatz" zu heben, hat Boltz sein Team kräftig aufgerüstet und startet nun mit einer breiten Offensive. "Wechseln Sie Ihren Strom- und Gaslieferanten, und sparen Sie bares Geld", lautet das Motto.
Boltz hat sich viel vorgenommen, denn die Österreicher erwiesen sich bislang als ausgeprägte Wechselmuffel. Dabei kann jeder Haushalt im Schnitt 60 Euro pro Jahr einsparen, in Wien laut E-Control sogar 160 Euro. Seit der Stromliberalisierung im Jahr 2001 haben erst gut 200.000 Kunden ihren Lieferanten gewechselt. Erreicht Boltz sein ehrgeiziges Ziel, sollen es bald zwischen 200.000 bis 400.000 Haushalte jährlich sein, die ihren Stromlieferanten wechseln. "Erst dann kann man von einem funktionierenden Markt sprechen", so Boltz im NEWS-Interview.
Den ganzen Artikel lesen Sie im NEWS Nr. 44/07!

