Freitag, 2. November 2007

Amokfahrer der WM 2006 in Psychiatrie:
Raste mit dem Auto in Berliner Fanmeile

  • Laut Gerichtsurteil "gefährlich für die Allgemeinheit"
  • Hatte bei der WM 2006 rund 20 Menschen verletzt

Ein Amokfahrer, der während der Fußball-WM 2006 in Berlin zahlreiche Menschen verletzt hat, wird in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Der 34-Jährige sei gefährlich für die Allgemeinheit, hieß es in der Urteilsbegründung vor dem Berliner Landgericht.

Der Deutsch-Inder war im Juli 2006 mit seinem Kleinwagen in die Fanmeile am Brandenburger Tor gerast und hatte rund 20 Menschen verletzt. Der Mann sei aufgrund einer psychischen Störung schuldunfähig gewesen und könne daher nicht wegen versuchten Mordes verurteilt werden, erklärte das Schwurgericht.
(apa/red)

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2.11.2007 13:28