Mittwoch, 31. Oktober 2007

England bewirbt sich um Fußball-WM 2018:
Ende des Rotationsprinzips erhöht Chance

  • Engländer trugen die WM 1966 und die EM 1996 aus
  • Fünf weitere Länder bewerben sich um WM-Endrunde

Der englische Fußball-Verband hat offiziell bekanntgegeben, dass man sich um die Austragung der WM 2018 bewirbt. England, Austragungsort der WM 1966 und der EM 1996, war im Rennen um die WM 2006 an Deutschland gescheitert, die Bewerbung für die Endrunde 2018 beschlossen die Engländer unmittelbar nach dem Ende des FIFA-Rotationsprinzips.

Der internationale Fußball-Verband hatte am Montag bekanntgegeben, vom strikten Rotationsprinzip wieder abzurücken. Und hat laut Präsident Joseph Blatter bereits ein halbes Dutzend Anfragen für die WM 2018. "Es ist nicht nur England. Auch die Niederlande und Belgien haben ein Interesse an einer gemeinsamen Bewerbung bekundet", hatte der FIFA-Chef am Montagabend in Zürich mitgeteilt.

Zudem wollen laut Blatter China, Australien, Mexiko und die USA ins Rennen um die Gastgeberrolle für das Turnier in elf Jahren gehen. "Darüber bin ich glücklich", betonte der FIFA-Boss. Ausgeschlossen sind künftig nur noch Kandidaten aus Kontinentalverbänden, in denen eine der beiden vorangegangenen Weltmeisterschaften stattgefunden hat - für 2018 also Afrika (Südafrika 2010) und Südamerika (Brasilien 2014).

(apa/red)


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31.10.2007 17:28