Nach 4:0-Heimsieg und Austria-Niederlage:
Rapid Wien ist wieder im Titelrennen zurück
- Sonderlob für Defensivabteilung um Chef Mario Tokic
- Wickinger sind in der Ferne ein gern gesehener Gast

·Ried weiterhin Rapids
Lieblingsgegner: 4:0
Rieds Herwig Drechsel nach Foul frühzeitig raus
·Herbstmeisterschaft:
Austria Wien machts!
Mattersburg gegen LASK nur mit einem Remis
·Kärnten schafft nur 0:0 gegen Sturm Graz
Pech: Mehrere Latten-
pendler von Mössner
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Austria
oder Rapid zu stoppen?
·UMFRAGE: Welches Team steigt heuer ab?
Erwischt es Neulinge oder
einen etablierten Verein?
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Rapid Wien kam durch einen 4:0-Heimsieg gegen Ried nach zuvor drei sieglosen Spielen wieder bis auf drei Punkte an den Erzrivalen und Tabellenführer Austria Wien heran. "Vor dem Derby waren wir schon totgesagt, wurde schon von neun Punkten Rückstand geschrieben, waren wir angeblich nur noch Mittelmaß", erklärte Trainer Peter Pacult. "Es ist schön, dass wir auf einmal vorne dabei sind."
Die Grün-Weißen dürfen sich nach dem Sprung auf den vierten Tabellenrang wieder Chancen auf den Titel ausrechnen. "Natürlich gehen Punkte ab, die wir im eigenen Stadion liegengelassen haben. Nun müssen wir sie eben auswärts holen", meinte Pacult.
Heikkinen extrem wichtig
Spezielles Lob gab es für die wieder von Mario Tokic organisierte Defensivabteilung ("Wichtig war, dass auch die Null steht"), in welcher der wiedergenesene Heikkinen seinen Part im defensiven Mittelfeld hervorragend ausfüllte. "Mika ist für uns extrem wichtig, so wie er Zweikämpfe annimmt und die Löcher stopft", meinte der 48-Jährige, der im Moment bis auf den langzeitverletzten Markus Katzer den gesamten Kader zur Verfügung hat.
Aufseiten der Rieder muss sich das interimistische Trainer-Duo Thomas Weissenböck/Gerhard Schimpl als "Psychologen" bewähren. "Für uns ist das eine mentale Geschichte. Wir sind zu satt nach den Erfolgen im Derby und gegen Salzburg", meinte Schimpl nach der zweiten herben Auswärtspleite in Folge. "Genau wie gegen Sturm (0:5, Anm.) haben wir Rapid zur falschen Zeit erwischt und sind auf eine hungrige Mannschaft gestoßen."
16 Gegentreffer in vier Spielen
Dass die Innviertler in der Ferne ein gerne gesehener Gast sind, beweisen die vergangenen vier Partien. Nicht weniger als 16 Mal musste Torhüter Berger hinter sich greifen. Trotzdem will man beim Tabellensiebenten keine Unruhe aufkommen lassen. "Wir müssen nun ruhig analysieren und keine Schnellschüsse machen. Mit dem Hammer dazwischenzufahren wäre der falsche Weg", erklärte Schimpl.
(apa/red)
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