Rapid Wien verkürzt Abstand zur Spitze:
Lieblingsgegner Ried daheim 4:0 abgefertigt
- Aber: Fehlentscheidungen vor ersten beiden Treffern
- Zwei Rapid-Joker sorgen für endgültige Entscheidung

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Austria Wien machts!
Mattersburg gegen LASK nur mit einem Remis
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Pech: Mehrere Latten-
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Österreichs Fußball-Rekordmeister SK Rapid hat wieder den Anschluss an höhere Tabellenregionen geschafft. Die Hütteldorfer gewannen in der 18. Runde vor eigenem Publikum gegen SV Ried durch Treffer von Bazina (27.), Hofmann (67./Elfer), Dober (69.) und Hoffer (78.) mit 4:0, feierten damit den ersten Sieg nach einer drei Runden währenden Durststrecke und in der 21. Heim-Partie gegen die Innviertler bei 6 Remis bereits den 15. vollen Erfolg.
Vor 13.300 Zuschauern im Hanappi-Stadion übernahmen die Grün-Weißen sofort die Initiative und hatten in der 14. Minute ihre erste Chance, als Bilic nach einem Eckball von Hofmann freistehend zum Kopfball kam, das Ziel aber deutlich verfehlte. Sieben Minuten später zog ein Dober-Freistoß nur knapp am Tor vorbei, in der 24. Minute parierte Ried-Goalie Berger einen Kavlak-Schuss per Faustabwehr.
Der Führungstreffer in der 27. Minute war zwar verdient, in seiner Entstehung allerdings irregulär. Dober spielte auf den im Abseits stehenden Hofmann, die Flanke des Deutschen landete über Umwege bei Kavlak, der den Ball wieder zu Hofmann beförderte - dessen neuerlichen Pass in den Strafraum verwertete Bazina aus kurzer Distanz.
Den nächsten Rückschlag für die Rieder setzte es knapp vor der Pause, als Drechsel nach einem Foul von Patocka mit einer Knieverletzung vom Platz musste. Davor hatte der Spielmacher mit einem Steilpass auf die Solo-Spitze Akagündüz die einzige gefährliche Aktion der sehr defensiv eingestellten Innviertler eingeleitet, Payer passte aber auf und ließ den Ex-Rapidler nicht zum Abschluss kommen (25.).
Nach der Hälfte blieb Rapid dominant
Auch nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Rapid als die tonangebende Mannschaft, ließ aber zunächst den letzten Nachdruck vermissen. Die Entscheidung fiel in der 67. Minute: Der eingewechselte Hoffer kam nach einer Attacke von Erbek im Strafraum zu Fall, den dafür verhängten Elfmeter verwertete Hofmann sicher. Zwei Minuten später stellte Dober per Kopf nach einem Hofmann-Eckball auf 3:0.
Nachdem der eingewechselte Korkmaz in der 69. Minute noch mit einem Lattenschuss Pech hatte, legte er neun Minuten später nach einem kurz abgewehrten Eckball einen Sololauf hin und spielte ideal für Hoffer auf, der aus kurzer Distanz für den Endstand sorgte.
(APA/red)
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