"Der Kopf sagt Ja, der Bauch sagt Nein": U20-Held Gludovatz hat Angebot von Bullen!
- Vor Gespräch mit ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig
- "Der finanzielle Aspekt ist schon sehr verlockend"
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ÖFB-Trainer Paul Gludovatz, der Österreichs Unter-20-Team heuer in Kanada zum sensationellen vierten WM-Rang führte, hat bestätigt, dass er von T-Mobile-Bundesliga-Meister Red Bull Salzburg eine Anfrage erhalten hat, als Nachwuchschef in der Festspielstadt zu arbeiten. "Der Kopf sagt Ja, der Bauch sagt Nein. Ich müsste meinen Lebensmittelpunkt verlegen", meinte der 61-jährige Burgenländer.
Heinz Hochhauser, der Sportdirektor und Noch-Nachwuchschef der Salzburger, hatte Gludovatz als Fachmann im Jugendbereich und einen der Kandidaten für seine Nachfolge ab Winter bezeichnet. "Das ist natürlich allein schon von den gestalterischen Möglichkeiten eine reizvolle Aufgabe und auch der finanzielle Aspekt ist verlockend", sagte Gludovatz, der mit ÖFB-Generalsekretär Alfred Ludwig ein Gespräch führen wird.
Gludovatz hat mit dem Verband keinen Vertrag, sondern ist ein ganz "normaler" Angestellter und bereitet gerade seine schrittweise erfolgende Pensionierung vor. "Ich muss auch mit mir selbst ins Reine kommen und mit meiner Familie über alles reden", erklärte der Erfolgstrainer vor einer etwaigen Entscheidung, für die er von Hochhauser eine "lange Bedenkzeit" erhalten hat.
Der Burgenländer hat ÖFB-Nachwuchsteams schon insgesamt 13. Mal zu einer EM-Endrunde geführt. Besonders stolz ist er neben dem vierten WM-Rang von heuer darauf, erstmals mit ein und demselben Jahrgang die Qualifikation für die U17- (Frankreich 2004/5.) und U19-EM (Polen 2006/3. und damit für U20-WM 2007 qualifiziert/jeweils Jahrgang 1987) geschafft zu haben. Gludovatz steht für Erfolg im Nachwuchsfußball, er arbeitet seit 25 Jahren (1. Oktober 1982) für den ÖFB und hat dabei allein auf der Straße mit dem Auto im Schnitt 65.000 km im Jahr zurückgelegt.
(apa/red)
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