Erwartetes Finale bei ATP-Turnier in Paris:
Nalbandian in Hochform gegen Rafael Nadal
- Gasquet verliert, aber holt sich letztes Masters-Ticket
- Knowle im Doppel out, aber auch beim Masters dabei
Das Masters-Series-Turnier in Paris hat das erwartete Finale zwischen David Nalbandian und Rafael Nadal bekommen. Nalbandian prolongierte seine tolle Form und zog mit einem 6:2,6:4 gegen den Franzosen Richard Gasquet nach Madrid abermals ins Endspiel ein, Nadal feierte mit einem 4:6,6:4,6:3 gegen den Zyprioten Marcos Baghdatis seinen 25. Paris-Erfolg en suite.
Gegen Baghdatis musste Nadal aber ordentlich kämpfen, um nach 2:25 Stunden in sein 12. Masters-Cup-Finale einzuziehen. Nun hat er nach seinem fünften Sieg im fünften Duell mit Baghdatis die Chance, als erster zweiter Spieler nach dem US-Amerikaner Andre Agassi beide Paris-Turniere in einem Jahr zu gewinnen. "Mein Rezept ist immer, 100 Prozent zu geben", hatte Nadal ein einfaches Erfolgsrezept parat. Baghdatis war mit Satz und Break vorangelegen und daher danach ein bisschen verbittert: "Das ist hart. Aber dieser Kerl hat den Druck einfach noch ein bisschen erhöht."
Nalbandian hat es eilig
Baghdatis hätte das Turnier gewinnen müssen, um seine Chance auf den letzten freien Platz für den von 11. bis 18. November angesetzten Masters-Cup zu wahren. Durch seine Niederlage gegen Nadal ging das Ticket an Gasquet, noch ehe dieser gegen Nalbandian auf den Court kam. Der Südamerikaner dämpfte die Hoffnung der Fans aber ziemlich rasch, indem er Satz eins in 22 Minuten gewann. Nach gesamt 68 Minuten war die Partie entschieden. Nalbandian: "Ich fühle mich derzeit großartig. Ich denke, dass ich unglaublich spiele. Bis zum 5:2 im zweiten Satz war es nahezu perfekt."
Der Vorarlberger Julian Knowle schied im Doppel-Halbfinale mit dem Schweden Simon Aspelin gegen die topgesetzten Zwillinge Bob und Mike Bryan mit 3:6,4:6 aus. Knowle/Aspelin sicherten mit dem Halbfinal- Einzug ihren vierten Platz im Champions-Race ab, für sie geht es nun zum Masters-Cup in Shanghai.
(apa/red)

