Deutschland spart durch Klimaschutz einige Milliarden: Ausbau erneuerbarer Energien
- Einsparungen bei Kohle, Öl & Gas von 36 Milliarden
- Manche Maßnahmen bringen aber auch Mehrkosten

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Gesetzesänderungen zur Ökologisierung geplant
Das Klimaschutzprogramm der deutschen Regierung führt einer Studie zufolge langfristig zu Milliardeneinsparungen. Im Jahr 2020 ließen sich mit den vereinbarten Maßnahmen rund fünf Milliarden Euro sparen, geht aus der von Umweltminister Sigmar Gabriel (SPD) vorgestellten Studie des Umweltbundesamtes hervor. Der Untersuchung zufolge führen die Maßnahmen zu Einsparungen bei Kohle, Öl und Gas von rund 36 Milliarden Euro. Dagegen entstünden für die Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien oder den Einsatz neuer Umwelt-Techniken nur Kosten von rund 31 Milliarden Euro.
Der Studie zufolge bringen einzelne Maßnahmen große Einsparungen, andere verursachen allerdings auch Mehrkosten. So werde bei den Vorhaben zu mehr Energieeffizienz Geld gespart - etwa die bessere Isolierung von Häusern. Hier werde so viel Energie gespart, dass die Investitionen wieder hereingeholt würden. Deutlichere Mehrkosten entstehen der Studie zufolge durch den Ausbau der erneuerbaren Energien bei der Wärmegewinnung und der Gewinnung von Treibstoff. Hier stehe Deutschland erst am Beginn einer Entwicklung.
(apa/red)
