Keine Fortschritte bei Kosovo-Gesprächen:
Chancen auf Kompromiss "nur sehr gering"
- "Kosovo-Troika" dennoch um eine Lösung bemüht
- Nächstes Treffen am 20. November in Brüssel geplant
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Außen- & Verteidigungs- Politik bleiben in Belgrad
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·Kurzinfos zu Kosovo- Lösung von Ahtisaari
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Bei den Gesprächen über die Zukunft der seit 1999 von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo am heutigen Montag in Wien hat es keine Fortschritte geben. Dennoch werde die "Kososov-Troika" weiter "bis zum letzten Tag hart arbeiten", um eine Verhandlungs-Lösung zu finden, sagte Wolfgang Ischinger, EU-Mitglied der Troika, bei einer Pressekonferenz in Wien.
Der Verhandlungsprozess werde mit einem Bericht an den UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon bis 10. Dezember beendet, erklärte der deutsche Diplomat. Es sei nicht einfach für die Troika, eine gemeinsame Basis zu finden. Man werde aber weiter auf Basis des 14-Punkte-Dokuments arbeiten, erklärte Ischinger.
Das russische Mitglied der Troika, Alexander Bozan-Chartschenko, sprach von guten Diskussionen. Belgrad sei bemüht zu zeigen, dass die präsentierten Vorschläge funktionieren könnten. Insofern gebe es hinsichtlich der Diskussionen Fortschritte. Die Umsetzung sei aber sehr schwierig. "Im Grunde glaube ich weiter an eine Kompromiss-Lösung. Es gibt eine Chance. Aber die Chance ist sehr klein", so Bozan-Chartschenko. Das nächste Treffen findet am 20. November in Brüssel statt. (apa/red)
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