Sonntag, 4. November 2007

Flugzeugabsturz in der Westschweiz: Zwei Tote bei Crash eines Fliegers im Genfer See

  • Maschine beim Aufprall in viele Teile zersplittert

Ein mit zwei Personen besetztes Kleinflugzeug ist in der Schweiz vor der Ortschaft Villeneuve abgestürzt und im Genfersee verschwunden. Die beiden Insassen wurden bis am Sonntag nicht gefunden, wie die Polizei mitteilte.

Der Unfall war von einem Schiffsführer beobachtet worden. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte der Zeuge, er habe das Kleinflugzeug hilflos kreisen sehen. Beim Aufprall auf das Wasser sei es sozusagen "pulverisiert" worden.

Auf dem See hätten nach dem Unfall nur noch kleine Teile getrieben. Der Rest des Flugzeuges sei im Wasser versunken. Der Zeuge ging davon aus, dass die beiden Insassen des Flugzeuges nicht überlebten. Nach Angaben der Waadtländer Kantonspolizei konnten die aufgebotenen Taucher die beiden bis am frühen Abend nicht finden.

Das in der Schweiz immatrikulierte Flugzeug war nach Polizeiangaben auf einem Waadtländer Flugplatz gestartet. Das Wrack liegt in ungefähr 40 Metern Tiefe und 1,5 Kilometer von der Ortschaft Villeneuve entfernt auf dem Seegrund.

Die Ursache des Unfalls war noch unklar. Das Büro für Flugunfalluntersuchungen (BFU) eröffnete nach Angaben der Polizei eine Untersuchung.

Im Juli 2003 sturzte ein Sportflugzeug in der Nähe des schweizerisch-französischen Grenzortes St. Gingolph in den Genfersee. Der Pilot konnte gerettet werden, ein Bub kam ums Leben. (APA/red)

4.11.2007 18:12