Erdbeben im Südpazifik und Kalifornien: Bundesstaat von Naturkatastrophen geplagt
- 5,6 auf der Richterskala: Keine größeren Schäden
- Erdbeben-Zentrum lag in der Nähe von San Jose
Zwei Erdbeben haben Kalifornien und den südpazifischen Raum erschüttert. Größere Schäden gab es offenbar nicht. Auch ein möglicher Tsunami blieb aus.
Ein moderates Erdbeben der Stärke 5,6 erschütterte in den USA den Raum San Francisco. Verletzte oder Schäden wurden nicht gemeldet. Das Zentrum lag gut 14 Kilometer nordöstlich von San Jose, wie der Nationale Geologische Dienst mitteilte. Es war das stärkste Beben in der Region seit 1989. Damals wurden bei einem Erdstoß der Stärke 7,1 62 Menschen getötet.
Zehn Nachbeben
In der Umgebung des Zentrums fielen Bilder von den Wänden und Waren aus den Regalen der Supermärkte. In San Jose brach eine Wasserleitung. "Es hat ganz schön gewackelt, aber es war nicht das große Beben", sagte der Bürgermeister der Stadt, Chuck Reed. Die Lokführer in der Region wurden angewiesen, nur halb so schnell wie normal zu fahren. Der Geologische Dienst meldete zehn Nachbeben von geringer Stärke.
In der Nähe der Inselgruppe der Marianen bebte die Erde gegen 12.30 Uhr mittags (Ortszeit). Nach letzten Angaben des Japanischen Wetterdienstes betrug die Stärke 7,0, der Geologische Dienst der USA maß eine Stärke von 7,2. Das Beben ereignete sich in etwa 240 Kilometern Tiefe. (apa/red)
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