"Nur" 900 Tote im Oktober: Weniger Opfer in irakischer Zivilbevölkerung als früher!
- Rückgang auch bei getöteten Soldaten der US-Armee
- Aber noch keine große Trendwende prognostiziert
Die Zahl der Toten in der irakischen Zivilbevölkerung ist im Oktober deutlich zurückgegangen. Nach einer Zählung der Nachrichtenagentur AP ist mit weniger als 900 Toten zu rechnen. Im September waren es noch 1.023 und im August 1.956 gewesen.
Auch die Zahl der im Irak getöteten US-Soldaten ist rückläufig. Mit 34 Toten wurde der niedrigste Wert seit März 2006 erreicht. Etwa zwei Drittel von ihnen kamen bei Kampfeinsätzen ums Leben. Seit Kriegsbeginn im März 2003 wurden 3.840 Angehörige der US-Streitkräfte getötet. Als Gründe für den Rückgang nannte US-Militärsprecher Winfield Danielson die jüngsten Einsätze gegen Aufständische und Änderungen im Vorgehen der Truppen. Um von einer Trendwende sprechen zu können, sei es aber noch zu früh.
Denn erneut wurden zwei Angriffe gemeldet. Auf ein Dorf bei Tikrit wurden mehrere Mörsergranaten abgefeuert. Dabei wurde nach Polizeiangaben eine Frau getötet. Ebenfalls ein Todesopfer gab es bei der Explosion einer Handgranate im Osten von Bagdad.
(apa/red)
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