Tropensturm Noel ist nun ein Hurrikan:
Große Teile der Karibik stehen unter Wasser
- Unwetter kosteten bereits mindestens 115 Todesopfer
- KLICKEN: Bilder der schrecklichen Naturkatastrophe

Der Tropensturm "Noel" hat seinen Verwüstungszug durch die Karibik als Hurrikan fortgesetzt. Die Windgeschwindigkeit stieg auf 130 Kilometer pro Stunde, was einer Hurrikanstärke der Stufe eins entspricht. Die schwersten Zerstörungen hatte "Noel" aber bereits als tropischer Sturm angerichtet: Überschwemmungen und Erdrutsche nach sintflutartigen Regenfällen rissen mindestens 115 Menschen in den Tod.
Die meisten Toten waren auf der Insel Hispaniola zu beklagen. Mehr als 70 Menschen in der Dominikanischen Republik und etwa 40 in Haiti kamen in reißenden Gewässern ums Leben. Anschließend waren Jamaika, Kuba und die Bahamas von den Unwettern betroffen. Auch dort wurden mehrere Menschen getötet, zahlreiche Häuser überschwemmt und die Ernten praktisch komplett vernichtet. "Noel" hat sich zum verheerendsten Sturm dieses Jahres in der Karibik entwickelt. Im Hurrikan "Felix" Anfang September kamen 101 Menschen ums Leben, zumeist in Nicaragua und Honduras.
Die Rettungskräfte versuchten, mit Hubschraubern und Booten die zahlreichen Orte zu erreichen, die noch von der Außenwelt abgeschnitten waren. Auf Kuba gingen Soldaten in tieferliegenden Gebieten von Haus zu Haus, um Dörfer mit insgesamt rund 24.000 Einwohnern zu evakuieren. Mindestens 2.000 Häuser wurden von den Wassermassen beschädigt. Allein die Ernteschäden in der besonders stark betroffenen Dominikanischen Republik wurden von den Behörden mit rund 30 Millionen Dollar (21 Millionen Euro) angegeben. Fast 73.000 Menschen mussten hier ihre Häuser verlassen.
(APA/red)
Fall Heidrun Wastl13:58
Die irre BeichteTatverdächtiger Erich W. spricht von Unfall - "Ich habe sie vermutlich getroffen"
Anders Behring Breivik19:11
War er Einzeltäter?Norwegens Polizei ist sicher, dass der Attentäter die Anschläge allein ausgeführt hat
