Mohamed M. & seine Frau weiter in U-Haft: Islamisten bleiben hinter Schloss und Riegel
- Laut Anwalt ist nun aber neues Material aufgetaucht
- Flucht- und Tatbegehungsgefahr bestünde aber weiter
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Die beiden Verdächtigen in der Affäre rund um die islamistischen Drohvideos, der 22-jährige Mohamed M. und seine Frau, bleiben weiterhin wegen Flucht- und Tatbegehungsgefahr in Untersuchungshaft. Das teilte Alexandra Mathes, Sprecherin des Wiener Landesgerichts, mit. Bei der Haftprüfung sei laut Nikolaus Rast, dem Anwalt der 20-jährigen Inhaftierten, neues Material aufgetaucht.
Sowohl Rast als auch sein Kollege und Verteidiger von M., Roland Friis, haben Berufung eingelegt. Der neuerliche Termin für eine Haftprüfung ist laut Mathes für den 31. Dezember festgelegt. Während Friis zur Entscheidung des Gerichts keinen Kommentar abgeben wollte, kritisierte Rast die Ermittler. So sei dem Gericht neues Material, "angebliche Übersetzungen" seiner Mandantin, vorgelegt worden, die er selbst noch nicht einsehen konnte.
Die 20-Jährige werde beschuldigt, Texte ins Deutsche übertragen zu haben, mehr könne er aber zum derzeitigen Zeitpunkt nicht sagen. Ihr gehe es den Umständen entsprechend "nicht besonders gut". (APA/red)
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