Freitag, 2. November 2007

Wiener Panda-Baby hat nun einen Namen:
Österreicher tauften Chinesen auf 'Fu Long'

  • Internet-Abstimmung klar für 'Glücklicher Drache'
  • Panda-Baby ist echtes Glücksereignis für Wiener Zoo

Der Panda-Baby im Wiener Tiergarten Schönbrunn, das bisher "Krümel" gerufen wurde, wird auf den Namen "Fu Long" ("Der glückliche Drache") getauft. Dies teilte der Tiergarten Schönbrunn mit. "Fu Long" hatte sich in einer Internet-Abstimmung gegen drei andere von der Volksrepublik China angebotene Namen durchgesetzt.

Anfang Dezember werde eine chinesische Delegation nach Wien reisen, um dem Pandabären seien offiziellen Namen zu verleihen, hieß es seitens des Tiergartens. Spätestens Mitte Dezember werde das Junge auch für Besucher des Tiergartens zu sehen sein.

"Fu Long" nur eine Leihgabe
Neben "Fu Long" standen die Namen "Mei Yue" ("Schöne Musik"), "Zhu Wa" ("Bambusbub") und "Hua Shan" ("Einer der fünf heiligen Berge") zur Auswahl. Obwohl der Panda im Wiener Tiergarten geboren wurde, gehört er der Volksrepublik China, die auch das Recht auf Namensgebung hat. Seine beiden Elten Yang Yang und Long Hui waren im Jahr 2003 als chinesische Leihgaben in den Tiergarten Schönbrunn gekommen.

"Fu Long" ist ein wahres Glücksereignis
Die Geburt des auf natürliche Weise gezeugten Bärenjungen am 23. August war ein europaweit einzigartiger Zuchterfolg für den Schönbrunner Zoo gewesen. Es war erst die zweite Geburt eines Pandas in Europa. Die erste im Jahr 1982 im Madrider Zoo war allerdings mit Hilfe von künstlicher Befruchtung zustande gekommen. 40 Prozent aller Panda-Babys sterben in ihrem ersten Lebensjahr. (APA/red)

2.11.2007 09:34