Brutaler Überfall auf Postzusteller in Wien:
Drei Täter benutzten Pfefferspray zur Flucht
- Raub trotz Begleitung durch einen Sicherheitsmann
- Postler leistete vor lauter Angst keinen Widerstand

·Postamtüberfälle '07:
Wiener Chronologie
Zumeist waren drei Täter
in Straftaten involviert
Trotz Begleitung durch einen Sicherheitsmann ist ein Postzusteller in Wien brutal überfallen worden. Drei Männer lauerten dem Duo im Stiegenhaus eines Wohnhauses in Favoriten auf, setzten den Wachmann außer Gefecht und raubten dem Briefträger die prall gefüllte Geldtasche. Seitens der Post AG zeigte man sich ob des Vorfalls erschüttert und überlegt nun, die Begleiter technisch besser auszustatten.
"Das ist eine ganz schlimme Sache. Wir überlegen gerade intensiv, wie es weitergehen soll. Die Begleitung durch Wachpersonal wird natürlich fortgesetzt", sagte ein Sprecher der Post AG. Im Rahmen eines Krisengipfels sollen bald weitere Schritte gesetzt werden.
Der Postler war mit den monatlichen Auszahlungen unterwegs. Kriminalisten gehen deshalb davon aus, dass die Täter ihr Vorhaben genau geplant hatten. Die drei Unbekannten schlugen im Stiegenhaus des Wohnhauses Kudlichgasse 38 zu. Mit Pfefferspray wurde der Sicherheitsmann "ausgeschaltet", woraufhin der Zusteller das Geld ohne Widerstand herausgab. Der Securitymann, der für eine private Firma tätig ist, erlitt Augenreizungen.
Seit Ende März 2007 werden Wiener Briefzusteller in unregelmäßigen Abständen von Sicherheitsleuten begleitet. Auslöser für diese Maßnahme war eine Häufung von Überfällen auf Postler in den Monaten davor. (apa/red)
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