Trafikanten-Demo gegen "Billig-Tschick":
Existenzsorge ohne Einfuhrbeschränkung
- Protest am kärntnerisch-slowenischen Grenzübergang
- Grenznahe Trafiken verzeichnen hohe Umsatzeinbuße
·Stinkender "blauer Dunst" in Gaststätten
Mehrheit der Österreicher
für Nichtraucherbereiche
·Wichtige Eckpunkte zum Rauchverbot
Bauliche Änderungen, Ausschilderungen, Strafen
·Passivrauchen fast genauso schädlich
CO2-Studie belegt Aus- wirkungen des Rauchens
·Kdolskys neues Tabakgesetz zu mild?
Ärzte fordern generelles Rauchverbot in Lokalen
Trafikanten aus ganz Österreich werden heute, Sonntag, um 13.00 Uhr am kärntnerisch-slowenischen Grenzübergang Lavamünd zu einer zweistündigen Demonstration erwartet. Unter dem Slogan "Wir kämpfen ums Überleben" wird dabei auf die existenzbedrohende Lage nach dem Wegfall der 25-Stück-Einfuhrbeschränkung für Zigaretten aufmerksam gemacht. Die Kärntner Wirtschaftskammer rechnet mit bis zu 500 Kundgebungsteilnehmern.
Am 17. Juli dieses Jahres ist die 25-Stück-Regelung zur abgabenfreien Zigaretteneinfuhr aus Slowenien gefallen. Seither dürfen wie aus anderen EU-Ländern bis zu vier Stangen Zigaretten - 800 Stück - abgabenfrei eingeführt werden. Bei grenznahen Trafiken wurden seither enorme Umsatzrückgänge registriert, die für viele das Aus bedeuten könnten. Die Trafikanten fordern daher die Wiedereinführung der Einfuhrbeschränkung. (apa/red)

