"Benzin-Affäre" von Brasilien: Berufung McLarens wird am 15. November verhandelt
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Wer ist für sie der Favorit auf den Weltmeistertitel?
Ferrari-Fahrer Kimi Räikkönen muss sich noch gut zwei Wochen gedulden, bis er sich sich seines Weltmeistertitels in der Formel 1 endgültig sicher sein kann. Die von McLaren-Mercedes gegen das Ergebnis im Grand Prix von Brasilien angestrengte Berufungsverhandlung findet am 15. November statt.
Auslöser des gerichtlichen Nachspiels ist der Entscheid der Rennkommissare, von einer Disqualifikation der Fahrer von Williams-Toyota und BMW-Sauber abzusehen, obwohl in den vier Autos die Benzin-Temperatur zu tief war. Das Reglement schreibt vor, dass die Temperatur des Kraftstoffs im Maximum zehn Grad unter jener der Luft liegen darf.
Wären Nico Rosberg, Robert Kubica und Nick Heidfeld, die die Plätze 4 bis 6 belegt hatten, aus dem Klassement gestrichen worden, wäre Lewis Hamilton vom 7. auf den 4. Rang vorgerückt. Die am grünen Tisch dazugewonnenen drei Punkte hätten dem jungen Engländer genügt, um nachträglich doch noch Weltmeister zu werden.
Die Chance, dass das Berufungsgericht der FIA dem Einspruch von McLaren-Mercedes stattgeben wird, wird als praktisch inexistent betrachtet. Es wird davon ausgegangen, dass das letztinstanzliche Gremium Räikkönen definitiv zum Formel-1-Weltmeister 2007 erklären wird, zumal die Messungen der Lufttemperatur während des Grand Prix von Brasilien unterschiedliche Werte ausgewiesen hatten.
(apa/red)
