Montag, 22. Oktober 2007

Ex-First Lady wenig beliebt: Umfrage gibt US-Demokratin Hillary Clinton wenig Chance

  • 50 % der Wähler wollen ihr die Stimme verweigern
  • Konkurrent Obama erreicht weniger negative Werte

An der Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton scheiden sich in den USA weiterhin die Geister. In einer Umfrage des Instituts Zogby gaben 50 Prozent der befragten Wahlberechtigten an, ihre Stimme bei der Wahl im November 2008 in keinem Fall der früheren First Lady zu geben. Bei Clintons innerparteilichem Rivalen um die Präsidentschaftskandidatur der Demokraten, Senator Barack Obama, lag diese sogenannte Negativquote nur bei 37 Prozent.

Auch auf Seiten der Republikaner maßen die Demoskopen hohe Negativwerte für die führenden Kandidaten. Bei dem derzeit als Favorit gehandelten Ex-Bürgermeister von New York, Rudolph Giuliani, lag die Quote bei 43 Prozent. 42 Prozent gaben in der Umfrage an, dem früheren republikanischen Gouverneur Mitt Romney bei der Präsidentschaftswahl die Stimme verweigern zu wollen.

Die Negativquote ist für Demoskopen aussagekräftig, weil sich mit ihr die Fähigkeit eines Kandidaten einschätzen lässt, die Stimmen der wahlentscheidenden unabhängigen Wähler zu gewinnen. In Umfragen über die Wahlpräferenzen führt Hillary Clinton derzeit gegen jeden republikanischen Bewerber mit einer relativen Mehrheit von knapp unter 50 Prozent. (APA/red)

22.10.2007 20:56