Polizei gibt Entwarnung nach Bombenfund in OÖ: 'Rohrbombe' war nur eine Attrappe
- Drähte und Batterie: Kein Sprengstoff in der "Bombe"
- Haustechniker fand den verdächtigen Gegenstand
·Bombenattrappe
vor Wiener Parlament
Neues Bekennerschreiben
von Ermittlern untersucht
·Bombendrohung gegen Grazer Burg
Steiermark: Drohanruf auch bei Wifi eingegangen
·Rohrbombe vor dem Wiener Parlament!
Funktionsfähig, nur der Sprengstoff hat gefehlt
Spaziergänger haben drei mit Drähten verbundene Rohre neben einer Straße in Seewalchen (Bezirk Vöcklabruck) in Oberösterreich gefunden. Sicherheitsdirektor Alois Lißl bestätigte entsprechende Medienberichte. "Scharf" dürfte die vermeintliche Rohrbombe aber nicht gewesen sein.
Spezialisten des Entminungsdienstes hätten die Attrappe nach Wien mitgenommen, um sie dort fachmännisch zu zerlegen, so Lißl. Nach einer ersten Untersuchung sei es sehr wahrscheinlich, dass es sich um eine Attrappe handle. Wesentliche Teile für eine scharfe Bombe würden fehlen, so zum Beispiel der Zünder.
An dem Gegenstand sowie an der Fundstelle gebe es keine Spuren des vermeintlichen "Bombenbastlers". Auch über die Beweggründe, einen derartigen Gegenstand herzustellen, herrsche noch Unklarheit, so Lißl. (APA/red)
