Bei generellem Rauchverbot: Gastronomen drohen mit massiven Personalentlassungen
- Kleinere & jüngere Betriebe fürchten Umsatzeinbußen
- Immerhin getrennte Nichtraucherbereiche vorstellbar

·NETWORLD-UMFRAGE zum Blauen Dunst!
Generelles Rauchverbot in ganz Österreich?
·Stinkender "blauer Dunst" in Gaststätten
Mehrheit der Österreicher
für Nichtraucherbereiche
·Wichtige Eckpunkte zum Rauchverbot
Bauliche Änderungen, Ausschilderungen, Strafen
·Passivrauchen fast genauso schädlich
CO2-Studie belegt Aus- wirkungen des Rauchens
·Kdolskys neues Tabakgesetz zu mild?
Ärzte fordern generelles Rauchverbot in Lokalen
Zwei Drittel der Gastwirte sprechen sich laut einer market-Umfrage gegen ein generelles Rauchverbot in Gaststätten aus. Besonders skeptisch sind kleinere und jüngere Betriebe. Sie fürchten Umsatzeinbußen und kündigen an, Personal entlassen zu müssen. Eigenen Angaben zufolge verfügen bereits knapp drei Viertel aller Betriebe über getrennte Raucher- und Nichtraucherbereiche.
Auch das Gastronomiepersonal zeigt sich ablehnend: Ein Drittel der Angestellten bangt um ihre Jobs. Der Umfrage vom September zufolge (700 Befragte, davon 400 Gastwirte und 300 Angestellte) vermutet auch ein Fünftel der Betriebe, dass die Gäste ein gesetzliches Qualmverbot ablehnen. Die Betriebe fürchten ein Ausbleiben der Kunden und somit negative Auswirkungen auf die finanzielle Situation.
Die große Mehrheit der Wirte fordert selbst über das Rauchen oder Nichtrauchen im eigenen Lokal verfügen zu dürfen, somit hätten auch die Konsumenten Wahlfreiheit über ihr bevorzugtes Raucher- oder Nichtraucherlokal. Als Notlösung könne man sich vonseiten der Gastronomie noch getrennte Nichtraucherbereiche vorstellen.
Auch im Tourismusland Österreich macht man sich der market-Umfrage zufolge Sorgen. Rauchverbote im Winter in den Skigebieten sind ein kaum vorstellbares Szenario. 40 Prozent der Befragten lehnen ein solches ab.
(apa/red)
