Samstag, 20. Oktober 2007

Ried ist im Oberösterreich-Derby in der Außenseiterrolle: Aufsteiger LASK Favorit

  • Linzer reisen mit breiter Brust in das Innviertel
  • Coach Daxbacher: "Ziel muss immer ein Sieg sein"

Die SV Ried nimmt vor dem Oberösterreich-Derby heute (18 Uhr LIVE im networld-Ticker) gegen LASK die Außenseiterrolle ein. Während die Linzer seit sechs Spielen ungeschlagen sind und zuletzt einen 4:1-Kantersieg über Meister Red Bull Salzburg feierten, mussten die Innviertler in der Länderspielpause die "Last Minute"-Niederlage bei Tabellenführer Austria Wien verdauen. Dennoch wollen Ried-Trainer Helmut Kraft und seine Truppe der LASK-Elf von Karl Daxbacher die erste Niederlage seit dem 25. August (0:2 gegen Mattersburg) zufügen.

"Wir werden versuchen, im eigenen Stadion das Spiel zu machen", versprach Kraft, der vor dem Abgang nach Innsbruck stehen soll, wo er das Amt des Wacker-Sportdirektors ausfüllen soll. Gespräche zwischen den Clubs und natürlich Kraft soll es aber erst nach dem Wochenende geben. Der umgarnte Tiroler konzentriert sich vorerst voll auf das Spiel gegen den LASK: "Vor allem auf die gefährlichen Konter über Vastic und Mijatovic müssen wir höllisch aufpassen", weiß Kraft um die Gefährlichkeit der Linzer Tormaschinen.

Sein Gegenüber Karl Daxbacher zeigt sich nach den erfolgreichen Wochen und Monaten naturgemäß gelassen und optimistisch: "Nach der letzten Länderspielpause haben wir auch gut gespielt. Das nötige Selbstvertrauen ist natürlich vorhanden, auch die Motivation vor einem Derby ist keine Frage." Das Geheimnis des Erfolges sucht der bescheidene Niederösterreicher in seiner Mannschaft: "Mit dem Brasilianer Wendel sind wir im Mittelfeld noch kompakter geworden, er harmoniert gut mit Panis. Unser Konterspiel funktioniert und die routinierten Spieler sind alle in Top-Form."

Vastic, Baur, Panis und Co. sind laut Daxbacher "in den Punkten Qualität, Einstellung und Lebensweise echte Vorbilder für unsere jungen Spieler". Mit der Vorgabe, vorerst einen Punkt abzusichern, will Daxbacher seine Mannschaft nicht ins Derby schicken. "Das Ziel muss immer ein Sieg sein. Wenn es dann ein Unentschieden wird, kann man auch damit leben."

(apa/red)

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20.10.2007 07:27