Donnerstag, 18. Oktober 2007

Vorschläge für stilechtes Halloween-Menü:
"Augapfel in Eiter" oder "Schädelpizza"

  • Zum Aperatif eine gruselig-leckere "Blut-Bowle"
  • Auch Menüvorschläge für vegetarische Monster

Zu Halloween sich nicht nur stilecht kleiden, sondern auch so richtig gruselig essen, das ist ganz einfach. In drei bis 25 Minuten lassen sich ganze Körperteile in essbaren Häppchen formen, die neben Ekel auch ein bisschen Genuss hervorrufen sollten. Zum Aperitif reicht der bewusste Halloween-Koch "Blut-Bowle", in der Traubensaft, Rum und Tequila mit Gelatine angedickt und in einem ausgehöhlten Kürbis serviert werden.

Als Vorspeise werden "abgehackte Finger" kredenzt. Dabei bricht man einfach Frankfurter Würstel in der Mitte auseinander, ritzt mit einem Messer die Hautfalten ein und dekoriert die Spitze mit Mandelblättchen. Dekoration und Essfreude in einem bringt das Ketchup, am Ende der Würstel als Blutersatz aufgetragen.

Vegetarische "Halloween-Isten"
Für vegetarische Monster gibt es zur Hauptspeise "Schädelpizza", für die Fleisch(fr)esser einen ganzen Fuß, wahlweise auf Blattsalat oder Zwiebel. Dazu nehme man einen normalen Pizzaboden und bestreiche ihn mit Paradeisermark. Käsescheiben werden so geschnitten und aufgelegt, dass sie die Umrisse eines Schädels ergeben. Pfefferonistückchen stellen die Augenhöhlen dar, als Nase dient ein halbierter Champion und das Gebiss wird aus Paprikastücken geformt. Nach 20 Minuten bei 180 Grad kann in den Schädel gebissen werden. Für den "abgehackten Fuß" wird rund ein Kilo Faschiertes zu einem Fuß geformt und mit roter Lebensmittelfarbe bestrichen. Eine dicke Scheibe Zwiebel mimt den abgetrennten Knochen zum Bein, auch hier kann und darf wieder Ketchup als Blutersatz herhalten.

Süße Schleckermäulchen
Für die ganz Süßen hat die Halloween-Küche natürlich auch vorgesorgt: Gewählt werden kann zwischen "Glibberhände" - passend zum abgehackten Fuß - oder "Augäpfel in Eiter". Bei ersterem wird Götterspeise gekocht und dann in sterile, ungepuderte Vinyl-Einweghandschuhe gefüllt. Im Kühlschrank erstarren lassen, aus den Handschuhen schneiden und mit Gummiwürmern und Rosinen schmücken. Für "Augäpfel in Eiter" wird Vanillepudding zubereitet, als Augäpfel werden Litschis mit in der Mitte hineingesteckten roten Trauben verwendet. Vor dem Abkühlen in den Pudding stecken und als Draufgabe mit rotem Zuckerguss (Adern) oder Himbeermarmelade (Blut) dekorieren.

Mehr Infos für zu gruseligen Rezepten finden Sie unter: Link: www.chefkoch.de

(apa/red)

18.10.2007 16:12