Jagd auf kleines Ungeziffer in New York: Marienkäfer im Kampf gegen Blattläuse
- Wohnkomplex-Besitzer: Keine chemischen Insektizide
- Truppe von 720.000 "Kampf-Marienkäfer" im Einsatz
einem der größten Wohnkomplexe in New York sind 720.000 Marienkäfer freigelassen worden. Sie sollen in den nächsten Tagen und Wochen Jagd auf Blattläuse und Milben in Pflanzen machen. Mit den nützlichen Käfern kann der Besitzer des Immobilienkomplexes Stuyvesant Town und Peter Cooper Village, Tishman Speyer, auf den Einsatz von chemischen Insektiziden verzichten. 2.000 Käfer kosten 16,50 Dollar (11,50 Euro).
"In den meisten Fällen greifen die Menschen zu einer Dose Insektenschutzmittel und bringen dabei nicht nur die Bösen, sondern auch die Guten um", erklärte Eric Vinje, Besitzer der Firma Planet Natural, die die Käfer lieferte. Ein Marienkäfer kann nach seinen Worten bis zu 50 Pflanzenschädlinge essen, plus Insekteneier. (apa)
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